Lokalrunde - Die Show mit Weltniveau

LOKALRUNDE IM TV:

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Im Slam Palast
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Auf ALEX Berlin
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BÜCHER UND CDs VON UND MIT UNS:




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Die Poetrygala samt Schnaps aufs Haus. Präsentiert von Ivo Lotion & Den Mariachis.
Jeden ersten Freitag im Monat im Central Berlin.

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Die nächste Show

läuft am Freitag, dem 7.10.16,um 21:00 Uhr im Central Berlin am Strausberger Platz. Mehr Infos zur Show und eine Freikartenverlosung gibt es über unseren Newsletter.

 

INFOS ZUR LOKALRUNDE:

Die Lokalrunde ist eine Live-Unterhaltungsshow, der Eintritt kostet 5,- Euro. Wer bequem über die Highlights der nächsten Show informiert werden möchte und Freikarten gewinnen will, abonniert unseren Newsletter.

In jeder Show präsentieren Ivo Lotion & die Mariachis Künstler von Berliner  Lesebühnen, Poetry-Slam-Entdeckungen, Comedyperlen, schräge Videoclips und  geben Schnäpse ans Publikum aus. Berüchtigt ist das Team der Lokalrunde  für das lustige Chaos auf der Bühne und berühmt für seine Aufzeichnungen  bei Sat1Comedy und dem WDR. Hintergrundinformationen zur Show gibt es in diesem Artikel.

ES FOLGEN VIDEOCLIPS AUS UNSERER SHOW (KOMPLETTE FOLGEN DER AKTUELLEN TV-VERSION GIBT ES HIER):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


UND HIER NOCH DER EINDRUCK DES POPLITERATEN JOACHIM LOTTMANN VON UNSERER SHOW:

Ich gelangte in einen anderen Bereich des Café Peking-Labyrinths, in die Verbotene Stadt. Nicht einmal die VIPs durften hier hinein, hatte mir Nichte Hase erzählt. [...]
Ein verglaster Verbindungsgang führte auf eine kleine Lounge mit einer Bühne, die etwa ein Drittel des Raumes ausmachte und auf der elf Musiker standen und musizierten. Absurd: Ich passierte einen Kassenstand, einen Berliner Jungen in 30er-Jahre-Klamotten, der mich bat, Geld in seine Schiebermütze zu legen. Er nannte es >Spende für die Lokalrunde<. [...] Schon Nichte Hase hatte mir von dieser Lokalrunde erzählt, auf die der Chef so stolz sei: das Herz der ganzen Hundertmarkbewegung, das spirituelle Zentrum des Movements. Sie selbst hatte es aber auch nur von Dritten. Aber sie hatte recht. [...]
Ich schaute gebannt auf Künstler und Publikum. Es wirkte alles sehr intim und sehr ... zeitlos. Auf der Probebühne von Brecht dürften dieselben Verhältnisse geherrscht haben. Oder auf der von Wladimir Kaminer im Kaffee Burger Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. [...] Doch Hundertmark machte weiter, unter der Erde, ohne jedes Wissen der verhaßten Medienwelt. Ich nahm eine Samsunit. Wie die Urchristen dem unbesiegbaren Römischen Imperium in ihren unterirdischen Kanälen trotzten, so trotzte er dem globalen Medienfaschismus – durch das Feiern jener Werte, die dieser scheinbar besiegt hatte: Nähe, Singen, Lachen. [...]
Diese >Musiker< waren auch direkt aus Stetln in Galizien entsprungen, Hitler hatte es nie gegeben. Eine, wie es einst hieß, Pankokenkapelle. Fidelgeiger, Pauke, Blasinstrumente. Natürlich kamen sie nicht aus Galizien, aber immerhin aus Friedrichshain oder Pankow, und sie waren jung und bettelarm. [...]
Was für eine Welt! Wahrscheinlich war es genau jener geographische Punkt in Europa, wo Ost- und Westjugendkultur zusammenwuchsen.

Aus: Joachim Lottmann: „Die Jugend von heute. Roman, Kiepenheuer & Witsch, S. 311 ff.

 

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